Unsere Reisebedingungen
sorgen in Ihrem und unserem Interesse für klare Verhältnisse. Bitte schenken Sie Ihnen Ihre Aufmerksamkeit.

1. Abschluß des Reisevertrages:
Mit der Anmeldung bietet der Kunde dem Reiseveranstalter den Abschluß eines Reisevertrages verbindlich an. Die Anmeldung kann mündlich, schriftlich oder fernmündlich vorgenommen werden. Sie erfolgt durch den Anmelder auch für alle in der Anmeldung mitaufgeführten Teilnehmer, für deren Vertragsverpflichtung der Anmelder wie für seine eigenen Verpflichtungen einsteht. Der Vertrag kommt mit der Annahme durch den Reiseveranstalter zustande. Die Annahme bedarf keiner bestimmten Form.

2. Bezahlung:
a) Mit Vertragsabschluß ist eine Anzahlung zu leisten. Mit der Bestätigung wird der Sicherungsschein im Sinne von § 651 k Abs. 3 BGB ausgehändigt. Die Anzahlung beträgt pro Person € 25,00 bei Reisen bis € 250,00, 10% des Reisepreises (jedoch maximal € 250,00) bei Reisen ab € 251,00. Die Anzahlung wird auf den Reisepreis angerechnet.
b) Der Restbetrag ist zahlbar Zug um Zug spätestens 2 Wochen vor Reisebeginn. Abschlüsse innerhalb von 2 Wochen vor Reisebeginn verpflichten zur sofortigen Zahlung gegen Aushändigung der Reisunterlagen mit Sicherungsschein.
c) Die Pflicht zur Aushändigung eines Sicherungsscheins entfällt bei Reisen unter 24 Stunden Dauer, ohne Übernachtung und einem Reisepreis unter DM 150,00.

3. Leistungen:
Für den Umfang der vertraglichen Leistungen sind ausschließlich die Beschreibungen unseres gültigen Reiseprogramms bzw. unseres Sonderprospektes verbindlich unter Berücksichtigung der Landesüblichkeit. Eventuelle Nebenansprachen bedürfen unserer schriftlichen Bestätigung. Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Reisevertrages hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Vertrages zur Folge. Im Allgemeinen führen wir die ausgeschriebenen Reisen mit eigenen Reisebussen durch. Die Beförderung kann aber auch mit einen Bus von einem befreundeten Unternehmen durchgeführt werden.

4. Leistungs- und Preisänderungen:
Änderungen und Abweichungen einzelner Leistungen vom vereinbarten Inhalt des Vertrages, die nach Vertragsabschluß notwendig werden und nicht vom Veranstalter wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur dann gestattet, soweit sie nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der Reise nicht beeinträchtigen. Evtl. Gewährleistungsansprüche bleiben unberührt, soweit die geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind. Der Veranstalter ist verpflichtet, den Kunden über Änderungen und Abweichungen unverzüglich in Kenntnis zu setzen und ggf. einen kostenlosen Rücktritt oder Umbuchung anzubieten. Der Veranstalter behält sich vor, die ausgeschriebenen und mit der Buchung bestätigten Preise im Fall der Erhöhung der Beförderungskosten oder Abgaben für bestimmte Leistungen, z.B. Hafen- und Flughafengebühren oder einer Änderung der die Reise betreffenden Wechselkurse, in dem Umfang zu ändern, wie sich die Erhöhung pro Person bzw. Sitzplatz auswirkt, sofern zwischen Vertragsabschluß und Reisetermin mehr als 4 Monate liegen. Im Fall der nachträglichen Preisänderung ist der Reisende unverzüglich, spätestens 21 Tage vor Reisebeginn, zu benachrichtigen. Danach sind Preiserhöhungen nicht zulässig. Im Fall einer Erhöhung über 5% und bei erheblicher Änderung einer wesentlichen Leistung ist der Reisende berechtigt, ohne Gebühren vom Vertag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn der Veranstalter in der Lage ist eine solche ohne Mehrpreis anzubieten. Der Reisende hat diese Rechte unverzüglich nach der Erklärung des Veranstalters über die Preis- bzw. Leistungsänderung geltend zu machen.

5. Rücktritt durch den Kunden, Umbuchung, Ersatzpersonen:
Der Kunde kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten. Die Rücktrittserklärung soll in jedem Fall schriftlich erfolgen. Maßgebend ist der Eingang beim Veranstalter. Tritt der Kunde vom Reisevertrag zurück, oder tritt, ohne vom Vertrag zurücktreten, die Reise nicht an, so kann der Veranstalter angemessenen Ersatz für die getroffenen Reisevorkehrungen und Aufwendungen verlangen. Der Veranstalter kann diesen Anspruch nach der Nähe zum Zeitpunkt des Rücktritts zum vertraglich vereinbarten Reisebeginn pauschalieren.
a) Die pauschalierten Rücktrittsgebühren betragen: Bis 43. Tag vor Reisebeginn 5% ab 42. Bis 22. Tag vor Reisebeginn 10% ab 21. Bis 15. Tag vor Reisebeginn 30% ab 14. Tag bis 8. Tag vor Reisebeginn 50% ab 7. Tag vor Reisebeginn 75%. Die Mindestgebühr beträgt € 25,00.
b) Werden auf Kundenwunsch nach Buchung der Reise Änderungen vorgenommen, so kann der Veranstalter bis zum 30. Tag vor Reiseantritt ein Umbuchungsentgelt von € 10,00 erheben. Änderungen nach dieser Frist können im Einzelfall als Rücktritt lt. Ziff. 5a) mit Neuanmeldung behandelt werden.
c) Bis zum Reisebeginn kann der Reisende verlangen, daß statt seiner ein Dritter in die Rechte und Pflichten aus dem Reisevertrag eintritt. Der Veranstalter kann dem widersprechen, wenn dieser den Reiseerfordernissen nicht genügt bzw. gesetzliche Vorschriften seiner Teilnahme entgegenstehen. Tritt ein Dritter in den Vertrag ein, so haften er und der Reisende als Gesamtschuldner für den Reisepreis und durch den Eintritt des Dritten entstehenden Mehrkosten, Pauschaliert auf € 15,00.

6. Nicht in Anspruch genommene Leistungen:
Nimmt der Reisende einzelne Leistungen nicht in Anspruch, so wird sich der Veranstalter bei den Leistungsträgern um Erstattung ersparter Aufwendungen bemühen.

7. Rücktritt und Kündigung durch den Veranstalter:
In folgenden Fällen kann der Veranstalter vor Antritt der Reise vom Vertrag zurücktreten oder nach Antritt der Reise kündigen:
a) Ohne Einhaltung einer Frist, wenn der Reisende die Durchführung der Reise ungeachtet einer Abmahnung des Veranstalters nachhaltig stört oder sich im solchen Maße vertragswidrig verhält, daß die sofortige Aufhebung gerechtfertigt ist. Kündigt der Veranstalter, so behält er den Anspruch auf den Reisepreis, muß sich jedoch den Wert ersparter Aufwendungen und Vorteile aus einer anderweitigen Verwendung der nicht beanspruchten Leistungen anrechnen lassen, einschließlich der ihm von den Leistungsträgern gutgebrachten Beträge.
b) Bis 2 Wochen vor Reiseantritt bei Nichterreichen der ausgeschriebenen Teilnehmerzahl. Der Veranstalter ist verpflichtet, den Kunden nach Eintritt der Voraussetzung für die Nichtdurchführung der Reise hiervon in Kenntnis zu setzen und ihm die Rücktrittserklärung zuzuleiten. Der Kunde erhält den eingezahlten Reisepreis unverzüglich zurück. Sollte das Nichterreichen der Mindestbeteiligung bereits früher ersichtlich sein, so hat der Veranstalter den Kunden davon zu unterrichten.
c) Bis 4 Wochen vor Reiseantritt, wenn die Pflicht zur Durchführung der Reise für den Veranstalter nach Ausschöpfung aller Möglichkeiten die Überschreitung der wirtschaftlichen Opfergrenze, bezogen auf die Reise, bedeuten würde, es sei denn, der Veranstalter die dazu führenden Umstände zu vertreten hat, nicht nachweisen kann oder die Unterbreitung eines Ersatzangebots unterlassen hat. Bei der Reiseabsage aus diesem Grund erhält der Kunde den bezahlten Reisepreis unverzüglich zurück. Die Opfergrenze wird erreicht, wenn Buchungsaufkommen und Kosten für eine Reise in so krassem Mißverhältnis stehen, daß die Durchführung dem Veranstalter nicht mehr zugemutet werden kann.

8. Aufhebung des Vertrages wegen außergewöhnlicher Umstände:
Wird die Reise infolge höherer Gewalt (z.B. Krieg, Naturkatastrophen) erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so können sowohl der Veranstalter als auch der Reisende den Vertrag kündigen. Bei Kündigung kann der Veranstalter für bereits erbrachte oder zur Beendigung der Reise zu erbringende Leistungen eine angemessene Entschädigung verlangen. Erfolgt die Kündigung nach Reiseantritt, ist der Veranstalter verpflichtet, die notwendigen Maßnahmen zu treffen, insbesondere, falls der Vertrag die Rückbeförderung umfaßt, den Reisenden zurückzubefördern. Die Mehrkosten für die Rückbeförderung sind von den Parteien je zur Hälfte zu tragen. Im Übrigen fallen Mehrkosten dem Reisenden zur Last.

9. Haftung des Reiseveranstalters:
a) Der Veranstalter haftet wie ein ordentlicher Kaufmann für 1. Die gewissenhafte Reisevorbereitung, 2. die sorgfältige Auswahl und Überwachung der Leistungsträger, 3. die Richtigkeit der Leistungsbeschreibung, 4. die ordnungsgemäße Erbringung der vertraglich vereinbarten Reiseleistungen.
b) Der Veranstalter haftet für ein Verschulden der mit der Leistungserbringung betrauten Person.



10. Gewährleistung:
a) Abhilfe: Wird die Reise nicht vertragsgemäß erbracht, so kann der Reisende Abhilfe verlangen. Der Veranstalter kann die Abhilfe verlangen. Der Veranstalter kann die Abhilfe verweigern, wenn sie einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert. Abhilfe kann auch durch Erbringung einer gleich- oder höherwertigen Ersatzleistung geschaffen werden, sofern die Nichterbringung oder nicht vertragsmäßige Erbringung auf einem Umstand beruht, der nach Vertragsabschluß eingetreten ist und nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurde.
b) Minderung des Reisepreises: Für die Dauer einer nicht vertragsmäßigen Erbringung der Reise kann der Reisende eine entsprechende Herabsetzung des Reisepreises verlangen (Minderung). Der Reisepreis ist in dem Verhältnis herabzusetzen, in welchem zur Zeit des Verkaufs der Wert der Reise in mangelfreiem Zustand zum wirklichen Wert gestanden haben würde. Die Minderung tritt nicht ein, soweit es der Reisende schuldhaft unterläßt, den Mangel anzuzeigen.
c) Kündigung des Vertrages: Wird eine Reise infolge eines Mangels erheblich beeinträchtigt und leistet der Veranstalter innerhalb einer angemessenen Frist keine Abhilfe, so kann der Reisende im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen - zweckmäßigerweise schriftlich - kündigen. Dasselbe gilt, wenn dem Reisenden die Reise infolge eines Mangels aus wichtigem, dem Veranstalter erkennbaren Grund nicht zuzumuten ist. Der Bestimmung einer Frist zur Abhilfe bedarf es nur dann nicht, wenn Abhilfe unmöglich ist oder vom Veranstalter verweigert wird, oder wenn die sofortige Kündigung durch ein besonderes Interesse des Reisenden gerechtfertigt wird. Er schuldet dem Veranstalter den auf die Anspruch genommenen Leistungen entfallenden Teil des Reisepreises, sofern die Leistungen für ihn von Interesse waren.
d) Der Reisende kann unbeschadet der Minderung oder Kündigung Schadensersatz wegen Nichterfüllung verlangen, es sei denn, der Mangel beruht auf einem Umsatz, den der Veranstalter nicht zu vertreten hat.

11. Haftungsbeschränkung:
a) Die vertragliche Haftung des Veranstalters für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit ein Schaden des Reisenden weder vorsetzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird oder soweit der Veranstalter für einen dem Reisenden entstehenden Schaden allein wegen des Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.
b) Für alle Schadensersatzansprüche des Kunden gegen den Veranstalter aus unerlaubter Handlung, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, haftet der Veranstalter. Liegt der Reisepreis über € 1.363,00 ist die Haftung auf die Höhe des Dreifachen Reisepreises beschränkt. Dem Kunden wird in diesem Zusammenhang der Abschluß einer Reiseunfall- und Reisegepäckversicherung empfohlen.
c) Der Reiseveranstalter haftet nicht für Leistungsstörungen oder Mängel bei Leistungen, die ausdrücklich als Fremdleistung in der Reiseausschreibung bezeichnet sind.
d) Ein Schadensersatzanspruch gegen den Veranstalter ist insoweit beschränkt und ausgeschlossen, als aufgrund internationaler Übereinkommen oder auf solchen beruhenden gesetzlichen Vorschriften, anwendbar auf von einem Leistungsträger nur bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungen geltend gemacht werden kann bzw. sogar ausgeschlossen ist.

12. Mitwirkungspflicht:
Der Reisende ist verpflichtet, bei aufgetretenen Leistungsstörungen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen mitzuwirken, evtl. Schäden zu vermeiden oder gering zu halten. Der Reisende ist insbesondere verpflichtet, Beanstandungen unverzüglich der Reiseleitung zur Kenntnis zu geben. Diese ist beauftragt, für Abhilfe zu sorgen, sofern dies möglich ist. Unterläßt der Reisende es schuldhaft, einen Mangel anzuzeigen, so tritt ein Anspruch auf Minderung nicht ein.

13. Ausschluß von Ansprüchen und Verjährung:
Ansprüche wegen nicht vertragsmäßiger Erbringung der Reise hat der Reisende innerhalb eines Monats nach vertraglich vorgesehener Beendigung der Reise gegenüber dem Veranstalter geltend zu machen, nach Ablauf dieser Frist nur dann, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung verhindert worden ist. Vertragliche Ansprüche des Reisenden verjähren nach 6 Monaten. Die Verjährung beginnt mit dem Tag, an dem die Reise dem Vertrag nach enden sollte. Hat der Reisende Ansprüche geltend gemacht, so ist die Verjährung bis zu dem Tag gehemmt, an dem der Veranstalter die Ansprüche schriftlich zurückweist. Ansprüche aus unerlaubter Handlung verjähren in 3 Jahren.

14. Paß-, Visa- und Gesundheitsvorschriften:
Der Veranstalter steht dafür ein, Staatsangehörige des Staates, in dem die Reise angeboten wird, über Paß-, Visa- und Gesundheitsvorschriften und deren Fristen zur Erlangung dieser Dokumente, sowie deren evtl. Änderung vor Reisebeginn zu unterrichten. Für Angehörige anderer Staaten gibt das zuständige Konsulat Auskunft. Der Veranstalter haftet nicht für die rechtzeitige Erteilung und den Zugang notwendiger Visa, wenn der Reisende den Veranstalter beauftragt hat, es sei denn daß der Veranstalter die Verzögerung zu vertreten hat. Der Reisende ist für die Einhaltung aller für die Durchführung der Reise wichtigen Vorschriften selbst verantwortlich. Alle Nachteile, insbesondere die Zahlung von Rücktrittskosten, die aus der Nichtbefolgung dieser Vorschriften erwachsen, gehen zu seinen Lasten, ausgenommen wenn sie durch eine schuldhafte Falsch- oder Nichtinformation des Veranstalters bedingt sind.

15. Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen:
Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Reisevertrages hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Reisevertrages zur Folge.

16. Gerichtsstand:
Heilbad Heiligenstadt

17. Kurzfristige Buchungen:
Bei später als 7 Werktage vor Reiseantritt getätigten Buchungen kann eine fristgerechte Zustellung der Reiseunterlagen inkl. Sicherungsschein nicht garantiert werden. Der Veranstalter bemüht sich um die Erstellung von Ersatzunterlagen z. B. per Telefax und hinterlegt das Original am Abfahrtsort.

Sonderfahrten:
Das Zeichen (S) kennzeichnet Sonderfahrten, die nicht im Reisepreis eingeschlossen sind. Das Zeichen (AP) bedeutet, daß sich bei gleichzeitiger Buchung mehrerer Sonderfahrten der Gesamtpreis gegenüber den Einzelpreisen ermäßigt.

Gepäck:
Das Gepäck ist mit der genauen Heimatanschrift des Reisenden zu versehen. Außer dem im Bus unter dem Sitz verstaubaren Handgepäck ist nur ein Koffer pro Person zulässig.

Zu- und Rückbringer:
Beförderung von/zum Abfahrtsort im Bus, Kleinbus, PKW und in Ausnahmefällen mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Aus betriebstechnischen Gründen können die Rückbringer mehrere Reisen zusammengefaßt werden, so daß die Wartezeiten in einzelnen Fällen leider nicht vermieden werden können. Zuschläge auf Anfrage.

Veranstalter und Herausgeber:
Baumgarten-Reisen GmbH
Gerbershäuser Str. 115
37318 Hohengandern
Redaktion: J. Ullrich
Internet: www.baumgarten-reisen.de
E-Mail: baumgartenreisen@aol.com

Nachdruck, auch auszugsweise nur mit Genehmigung des Herausgebers.